Die Buke
Sie ist der Ort für das jährliche Nachschützenfest mit sehr guter Getränkekühlung,
aber auch genug Wasser für die Feuerwehr liefert diese Quelle.


Buke, Quelle in Borntosten

Die Arbeiten an der Buke waren Juni 2002 abgeschlossen
Borntosten verdankt der alten, eingefassten Dorfquelle seinen Namen

BORNTOSTEN, (ad) Wasser ist Lebensborn. Der alten, eingefassten Dorfquelle verdankt Borntosten, der kleinste Ort im Stadtgebiet Marsberg, seinen Namen.

Die Buke, so heißt die Quelle, fließt durch ein Bruchsteingewölbe. Auf Veranlassung des rührigen Ortsbeirates, an der Spitze Ortsbürgermeister Nolte und Ortsheimatpfleger Sommer, wurde die Buke im vergangenen Jahr grundlegend renoviert und in die Denkmalschutzliste aufgenommen.
Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen. Das Wort Buke bedeutet soviel wie Wasser oder kleines Gewässer, so der Ortsheimatpfleger. Viele Jahrhunderte liefert die Quelle das Trinkwasser für  Mensch und Tier.
Damit immer ausreichend Wasser vorhanden war, wurden in drei Metern Tiefe Tonhalbschalen eingegraben. Eine der wichtigsten Handelsstraßen früherer Zeiten war die Straße von Frankfurt über  Marburg, Frankenberg, Korbach, Marsberg nach Paderborn. Sie führte auch an Borntosten vorbei.
Die Buke war Rastplatz vieler Handelsleute, die mit Pferd und Wagen diese alte Handelsstraße benutzten. Neben dem Gemeindebrunnen, im alten Bauernhaus Willeke, befand sich früher  eine Zollstation.
Der Ortsheimatpfleger hat sich eingehend mit der reichen Historie des Dorfes befasst, und weiß, dass dort die Kaufleute Waren eintauschten und Zoll entrichten mussten, denn nur einige hundert Meter  weiter südlich hinter der Buke verläuft die noch heute mit alten Grenzsteinen markierte kurkölnisch-waldeckische Grenze von anno 1663. 1909 wurde vor dem Gemeindebrunnen eine Ziegelsteinmauer gezogen und das Mauerwerk repariert. Seit 1965 symbolisiert die Quelle das Wappen des Dorfes.

Quelle: WESTFALENPOST Nr. 129; Freitag 7. Juni 2002
 

Trennlinie

(zurück zur Denkmal-Übersicht)

 
nach oben